Argumente

Kurz zusammengefasst

Internationale Konzerne werden in der Schweiz heute tiefer als einheimische KMU besteuert. Das ist ungerecht und unsere Handelspartner akzeptieren das nicht mehr. Wie viele andere Länder auch, muss die Schweiz deshalb ihr Steuersystem anpassen.

Der Bund löst das Problem mit der AHV-Steuervorlage. Diese schafft die Steuerprivilegien für internationale Konzerne ab und stabilisiert gleichzeitig die AHV.

Die kantonale Steuervorlage vom 19. Mai setzt die neuen Bundesvorgaben um. Der hohe Solothurner Steuersatz von 21,4 Prozent für einheimische Firmen sinkt schrittweise auf 13,1 Prozent. Die bisher viel tiefer besteuerten Internationalen Konzerne zahlen mehr, nämlich ebenfalls 13,1 Prozent. So bleibt unser Kanton wettbewerbsfähig. Und wir schaffen Steuergerechtigkeit.

Die entlasteten Unternehmen übernehmen soziale Verantwortung: 30 Millionen Franken fliessen von der Wirtschaft an die Bevölkerung. Es profitieren vor allem Familien mit kleinem Einkommen. Zum Beispiel durch höhere Kinderzulagen. Insgesamt wird mehr als die Hälfte aller Haushalte weniger Steuern bezahlen.

Die Gemeinden haben dank einer schweizweit einzigartigen Lösung finanziell nichts zu befürchten. Sie müssen die Steuern für die Bevölkerung nicht erhöhen. Der Kanton kompensiert während sechs Jahren einen Grossteil der Mindereinnahmen.

Die Solothurner Lösung macht unseren Kanton fit für die Zukunft. Denn es steht viel auf dem Spiel: fünftausend Arbeitsplätze sind direkt oder indirekt betroffen! 70 bis 90 Millionen Franken Steuereinnahmen könnten in Kanton und Gemeinden verloren gehen. Nichtstun ist deshalb keine Option.

 

Die Solothurner Lösung

  • stärkt die Familien und entlastet die kleinen Einkommen
  • nimmt Unternehmen und vermögende Privatpersonen in die Pflicht
  • sorgt für gerechte Steuern zwischen einheimischen KMU und internationalen Konzernen
  • sichert 5000 Arbeitsplätze und 70 bis 90 Mio. Franken Steuereinnahmen im Kanton Solothurn
  • macht den Kanton Solothurn fit für die Zukunft

 

Üse Kanton machts vor!
Gerechte Steuern. Sichere Zukunft.
2 x JA am 19. Mai 2019.